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Im Rückblick
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Wir beginnen diese kleine Geschichte mit Bildern von bekannten Gesichtern, die allerdings damals 15 Jahre jünger waren… Man könnte in Nostalgie verfallen, wenn man feststellt, wie schnell die Zeit vergeht, aber zur gleichen Zeit soll dies auch ein hoffnungsvoller Text sein, weil sich das Abenteuer, das wir Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begannen, durch die Zeit konsolidiert hat!


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...Und hier ein Bild von uns mit lächelnden Gesichtern am Montjuïc nach einer der ersten Konferenzen, für die wir die Verdolmetschung organisiert haben.


Und wie es sich für einen solch bewegten Beruf gehört, begann alles in einem Flug auf dem Rückweg von den Kanarischen Inseln.


Auf dieser Reise beschlossen Catherine Gris und Beatriz Leboulleux, dass es an der Zeit wäre, einen Verband, eine Gruppe oder eine Genossenschaft (wir wussten damals noch nicht genau, was es denn sein würde) zu gründen, die Kräfte bündelt, um mit einer Stimme auf dem Markt in Barcelona zu sprechen. Genau wie bei anderen selbstständigen Berufen ist es sehr schwer, diese Arbeit im Alleingang zu verteidigen und, auch wenn wir unter dem Mantel des AIIC (Internationaler Konferenzdolmetscherverband) tätig waren, wir alle bei den internationalen Institutionen arbeiteten und uns eine aus Universitätszeiten alte Freundschaft verband, waren wir den großen Schritt, ebenfalls in Barcelona, in unserer Stadt, zusammenzuarbeiten, noch nicht gegangen.




Die erste Besprechung überraschte sowohl die organisierenden Kollegen als auch die Gastgeberin, Patrícia, als ihre Wohnung wortwörtlich von interessierten Kollegen überflutet wurde. Danach folgten Abendessen, Besprechungen bis spät in die Nacht, Besuche bei Rechtsanwälten und Steuerberatern…


AIB wurde zur Wirklichkeit – damals ein Verband, der später zu einer Gesellschaft werden sollte, und der seinen Namen in Anlehnung an seinen Schwesterverband in Madrid, AIM, dem Dolmetscherverband von Madrid, aussuchte. Mit ihm hat AIB nachträglich große Projekte unternommen, wie z.B. die Expo Zaragoza 2008 oder die Spanische Ratspräsidentschaft der EU 2010, und wir haben in den letzten Jahren gemeinsam einzigartige Momente erlebt.


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Der zweite große Schritt vorwärts – und damit kehren wir zurück zur Zeit der Schulterpolster und des beginnenden Internets – bestand darin, jemanden zu suchen, der das Sekretariat führen sollte. AIB fand damals seinen Engel: Silvia. Wir wussten es vom ersten Augenblick an, aber wir mussten das entsprechende Auswahlverfahren durchführen und mit anderen Kandidaten sprechen, bevor sie in unser Projekt einsteigen konnte und damit anfing, die Welt der Dolmetscher genauestens zu ergründen. Silvia steht für uns gleichbedeutend für AIB – die Stimme und die Hand, die mit größtem Geschick die kompliziertesten Situationen meistert. In den letzten Jahren hat sie uns bereits bei zwei Gelegenheiten ins Europäische Parlament begleitet, um persönlich den großen Turm von Babel und die Kollegen, mit denen wir zusammenarbeiten, kennenzulernen. Sie hat die besten Beziehungen zu anderen Dolmetscherverbänden in Europa und ist wahrscheinlich unsere beste Botschafterin!



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In den ersten Jahren wurde hart gearbeitet und jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet. Wir haben das große Glück, dass wir Volkwirtschaftler, Juristen, Kommunikations- und Protokollspezialisten sowie leidenschaftliche Informatiker unter uns haben, die viele Stunden damit verbracht haben, unsere Datenbank aufzubauen, unsere Webseite aufzustellen, sich an Marketingsaktionen zu beteiligen, etc. Viele haben es vereinbart mit ihrem Unterricht an der Universität, mit der Ausrichtung von Masterkursen für Dolmetschen und natürlich mit unseren Familien, die zusammen mit uns gewachsen sind und sich verändert haben. Das Multi-Tasking von Dolmetschern könnte viele Seiten mit vielen Anekdoten füllen.


Wir waren diese ganzen Jahre gut beschäftig. Einige Mitglieder von AIB haben das Land, die Stadt gewechselt. Andere wiederum haben sich in neue Sprachen und neue Kompetenzen vertieft. Wir haben alles gebührend gefeiert, weil wir sehr stolz sind auf das, was wir in jenem November 2000 gegründet haben und wir sind glücklich über den Weg, den wir seitdem gegangen sind.

 



Es will mich bedünken, Sancho, es gibt kein Sprichwort, das nicht die Wahrheit sagt; denn alle sind sie Sprüche, die aus der Erfahrung selbst, der Mutter aller Wissenschaften, entnommen sind.

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